Was ist die opti­male Grösse einer Supervisionsgruppe?

Kurz: In mei­ner Erfah­rung sind Super­vi­si­ons­grup­pen von 6 bis 8 Per­so­nen ideal.

Die opti­male Grösse der Super­vi­si­ons­gruppe in Zürich stellt sicher, dass die Fall­be­ar­bei­tung auch bei Abwe­sen­hei­ten mög­lich bleibt. Ander­seits muss jedes Mit­glied in aus­rei­chen­den Abstän­den Fälle ein­brin­gen können.

Bei zu gros­sen Super­vi­si­ons­grup­pen sinkt erfah­rungs­ge­mäss das “Com­mit­ment” zur regel­mäs­si­gen Teil­nahme. Das Ver­trau­ens­ver­hält­nis unter den Mit­glie­dern ist zudem weni­ger stark ausgeprägt.

Bei zu klei­nen Super­vi­si­ons­grup­pen ist man bei Abwe­sen­hei­ten schnell mal nicht mehr wirk­lich arbeits­fä­hig. Dar­über­hin­aus nimmt die Qua­li­tät der Fälle ten­den­zi­ell ab und und der Nut­zen und die Attrak­ti­vi­tät der Gruppe für jedes Mit­glied sinkt.

Kurz: In mei­ner Erfah­rung sind Super­vi­si­ons­grup­pen von 6 bis 8 Per­so­nen ideal.